Dienstag, 15. September 2009

Hilf mit im Kampf gegen Abofallen!

Fast aussichtslos scheint derzeit der Kampf gegen sogenannte Abobfallen. Das sind Websites, die den Benutzer gezielt anlocken, indem sie den Download von freier und kostenloser Software anbieten. Wer auf einen Download-Link klickt, wird auf eine Seite umgeleitet, auf welcher persönliche Angaben abgefragt werden (Registrierung). Mit dem Übermitteln dieser Angaben entsteht ein Vertrag für ein Download-Abonnement. Schon nach wenigen Tagen flattert dem ahnungslosen Besucher der Website eine Rechnung ins Haus.

Gezielt werben die Betreiber dieser Websites mit grossen Namen wie OpenOffice.org, einer Bürosuite, die in der Zwischenzeit einen hohen Bekanntheitsgrad aufweist und von Millionen von Benutzern als Alternative zum kostenpflichtigen Produkt von Microsoft verwendet wird. Diese Machenschaften schaden nicht nur den ahnungslosen Benutzern, die den Betreibern in die Falle tappen, sondern auch den Organisationen hinter Freier Software.

Die Organisaton hinter OpenOffice.org bittet daher um die Mithilfe im Kampf gegen die sogenannten Download-Abofallen. Sie hat dazu eine Seite erstellt, auf der man sich informieren und Adressen mit Abofallen melden kann: OpenOffice.org und Abofallen.

Das richtige Verhalten zum Schutz vor Download-Abofallen:
  • Wenn immer möglich die offizielle Homepage des Softwareanbieters aufsuchen und dort die Software downloaden.
  • Wenn zu einer Registrierung vor dem Download aufgefordert wird, den Vorgang nicht weiter ausführen, sondern abbrechen und alles sorgfältig prüfen. Ich wüsste nicht wofür die Registrierung vor dem Download gut sein sollte.

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