Mittwoch, 9. Juli 2008

OpenSuse 11.0, Installation, KBackup

Dieses Posting wurd unglücklicherweise schon einmal gelöscht. Ich habe es nun so gut wie möglich rekonstruiert.

Noch nie habe ich den Umstieg auf eine neue Version so rasch vollzogen, wie die von OpenSuse 10.3 nach OpenSuse 11.0. Praktisch unmittelbar nach der Installation habe ich mit der alltäglichen Arbeit begonnen und nebenbei immer wieder wichtige Applikationen nachinstalliert. Deshalb war es nun an der Zeit, an die Datensicherung zu denken. Ich habe mich diesmal für KBackup entschieden.

KBackup schien mir in einem früheren Test nicht geeignet. Diesmal konnte ich das Programm erfolgreich testen, mit einer Einschränkung, die für mich im Moment nicht relevant ist. Das Programm wird mit der Distribution OpenSuse 11.0 mitgeliefert und ist Teil von KDE (Grafische Benutzeroberfläche). Damit kann man KBackup einfach und schnell über YaST installieren (KMenü / Computer / Systemeinstellungen / Software installieren oder löschen / im Suchfeld kbackup eingeben / Häckchen setzen / Akzeptieren anklicken). Das Symbol für den Programmaufruf wird in KMenü / Anwendungen / System installiert.

So einfach wie die Installation ist auch die Konfiguration. Doch zuvor ein paar Überlegungen zu den Möglichkeiten der Datensicherung. Man kann Backups auf CD's, DVD's, auf Bänder oder Harddisks speichern. Meine Entscheidung fiel auf die Variante HD. Es ist die schnellste Möglichkeit (Datendurchsatz) und man spart sich in der Regel den Wechsel des Speichermediums während des Backups, im Vergleich zu CD's und DVD's.

Da in meinem Notebook, mit dem ich am häufigsten arbeite, nur eine Festplatte eingebaut ist, verwende ich eine externe HD, welche über USB angeschlossen ist. Die Verwendung einer eigenen Partition auf der eingebauten Harddisk ist mir zu unsicher. Ein Defekt könnte auch das Backup unbrauchbar machen. Die Investition in eine externe Festplatte lohnt sich deshalb bei den heutigen Preisen.



Abb 1: KBackup konfigurieren


Die Konfiguration von KBackup

Nach dem Aufruf von KBackup präsentieren sich zwei Fensterhälften für die wichtigsten Einstellungen (siehe Abb. 1). In der linken Fensterhälfte sind die zu sichernden Verzeichnisse und Dateien auszuwählen, in der rechten ist folgende Einstellung vorzuehmen: Unter Ziel ist im Feld Verzeichnis der Pfad zum Zielverzeichnis, in welchem das Backup gespeichert wird, einzugeben.

In meinem Fall funktioniert das so: Die externe Festplatte anschliessen und warten bis sie vom System erkannt wird (Dialog zum Öffnen und Anzeigen des Mediums erscheint). Jetzt im KBackup-Fenster auf das Symbol mit dem Ordner neben dem Eingabefeld Verzeichnis. Es öffnet sich ein Fenster (Konqueror, Dateimanager), für die Auswahl des Zielverzeichnisses (siehe Abb. 2).



Abb. 2: Dialog zur Auswahl des Zielverzeichnisses


Für die externe Harddisk klicke ich nun links auf Speichermedien und nachdem diese rechts angezeigt werden, wähle ich 85G Media, eine Partition auf der externen 500GB-HD und dann den Ordner Walter und klicke auf OK. Jetzt erscheint die komplette Adresse im Eingabefeld Verzeichnis.

Nun zu den Einstellungen im Verzeichnisbaum der linken Fensterhälfte. Das Home-Verzeichnis ist der Speicherort für die Benutzerdatern und die benutzerspezifischen Daten der Applikationen (OpenOffice.org, Firefox, Gimp, etc.). Diese Dateien sind normalerweise nicht sichtbar (Versteckte Dateien). Im KBackup-Fenster werden jedoch angezeigt.

Es macht demnach Sinn, diese Benutzerdaten periodisch zu sichern. Doch es muss nicht alles sein! Manche Dateien verlängern die Zei für das Erstellen des Backups unnötig. Dazu gehört beispielsweise der Browser-Cache, ein Verzeichnis in welchem Daten besuchter Webseiten gespeichert werden. Ein weiterer solcher Ordner ist der Papierkorb. Ich habe ausserdem den Ordner Downloads ausgeklammert. In diesem befinden sich grosse Dateien, die ich jederzeit wieder aus dem Web herunterladen kann. Ebenso schliesse ich den Ordner mit den Musikdateien (MP3-Files) aus. Da der Gesamtbestand der Musik ohnehin auf einer anderen Festplatte und auf den Original-CD's gesichert ist, würde sich die Backupzeit sonst unnötig um ein Vielfaches verlängern.

Was für die Auswahl der Datensicherung richtig und wichtig ist, muss hier jedoch jeder für sich selbst entscheiden.

Den Browser-Cache-Ordner findet man unter /home/userX/.mozilla/firefox/xxx.default/Cache, wobei userx der Name des jeweiligen Benutzers bedeutet und xxx.default eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben. Der Papierkorb-Ordner hat die Adresse /home/userX/.local/share/Trash.

Die Auswahl funktioniert am einfachsten wie folgt: In der linken KBackup-Fensterhälfte den Ordner des Users anklicken. Damit werden alle Unterverzeichnisse dieses Ordners mitaktiviert (Häkchen gesetzt). Nun kann man gezielt diejenigen wegklicken, die man aus dem Backup ausklammern möchte.

Damit diese Arbeiten möglichst nur einmal vorgenommen werden müssen, bietet das Programm Profile an. Diese Einstellungen nehme ich als nächstes vor. Dazu wähle ich im Menü Datei die Option Profil Einstellungen. Es öffnet sich ein kleines Fenster. Das erste Feld Archiv Präfix lasse ich leer. KBackup erzeugt Dateinamen für das Backup, die eindeutig sind (backup_2008.07.11-12.06.49_1.tar), mit Datum- und Zeitstempel.

Für meine Variante mit Harddisk stelle ich die Maximale Archiv Teil Grösse auf unlimitiert. Die Option Ziel benötigt Medienwechsel deaktiviere ich (kein Häkchen), ebenso die Option Komprimiere Dateien wobei ich letzteres erklären muss.

Da ich genug Platz auf der externen Platte habe, benötige ich nicht zwingend die Komprimierung. Beim Test funktionierte das Wiederherstellen mit der Komprimierung der Daten (Restore) nicht einwandfrei, während mehrere Versuche mit unkomprimierten Daten erfolgreich verliefen.

Nun speichere ich das Profil mit Datei / Speichere Profil. Damit muss ich beim nächsten Mal lediglich das Profil laden und habe so alle Optionen für die Durchführung des Backups eingestellt. Für eine Backupdatei von ca. 1.5GB benötigt diese Variante nicht einmal eine Minute.

Die Durchführung der Datenwiederherstellung (Restore)
Ein korrekt durchgeführtes Backup nützt im Ernstfall gar nichts, wenn man das Vorgehen für die Datenwiederherstellung nicht kennt. Deshalb ist es wichtig, den Ablauf unter normalen Umständen auszuprobieren und einzuüben. Ausserdem muss man wissen, wie die Daten in der Backupdatei abgelegt sind und was für die Wiederherstellung beachtet werden muss.

Wichtig ist zu wissen, dass die Dateien im Backup mit der relativen Adresse zum Stammverzeichnis gespeichert werden. Das Stamm- oder Wurzelverzeichnis, oft auch Root genannt, ist die erste Ebene der Dateistruktur eines Speichermediums und wird unter Linux mit einem schlichten Schrägstrich / (engl. slash) dargestellt. Die Dateien des Benutzerverzeichnisses, welches ich in diesem Beispiel für die Datensicherung in KBackup angegeben habe, werden mit der relativen Adresse /home/walter/ gespeichert. Der Inhalt des Ordners Documents ist mit der Adresse /home/walter/Documents/ in der Backup-Datei gespeichert. Für die Datenwiederherstellung bedeutet dies, dass wir die Dateien mit Bezug zum Stammverzeichnis extrahieren müssen. All dies tönt vorerst ein wenig kompliziert, ist aber ganz einfach.

Um die Datenwiederherstellung auszuprobieren , melde ich mich als Benutzer ab und als Administrator (root) an. Dann benenne ich das Benutzerverzeichnis Walter um in Original_Walter. Damit herrscht die Situation vor, wie wenn des Verzeichnis gelöscht worden wäre. Nun starte ich die Datenwiederherstellung indem ich die Backup-Datei auf der externen Harddisk mit der rechten Maustaste anklicke. Es erscheint ein Kontextmenü in welchem ich die Option Entpacken wähle und danach im Untermenü Entpacken nach... wähle.

Nun erscheint ein Fenster in welchem die Dateistruktur des Backups aufgebaut wird. Dies dauert einige Sekunden. Dann erscheint ein Dialog mit der Frage nach dem Zielordner (siehe Abb. 3). Hier muss man nun das Stammverzeichnis angeben, indem man alles weglöscht, bis auf den ersten Schrägstrich (slash). Nach dem Klick auf OK beginnt die Wiederherstellung.



Abb. 3: Dialog zur Datenwiederherstellung

Nun sind die Dateien wieder an ihrem Platz, in meinem Fall unter /home/walter/. Nun ist es wichtig, die Rechte zu überprüfen. Dafür klicke ich im Konquerror (Dateimanager) auf home und dann mit der rechten Maustaste auf den Ordner Walter. Im Kontextmenü wähle ich Eigenschaften (Properities) und im danach erscheinenden Fenster den Register Berechtigungen (Permissions). In diesem nehme ich die Einstellungen wie in Abb. 4 vor. Wichtig ist, dass unter User der Benutzername - in meinem Fall walter - steht und unter Group (Gruppe) der Eintrag users und die Option darunter markiert ist (Apply changes to all subfolders and their contents / Änderungen auf alle Unterordner und ihre Inhalte anwenden).



Abb. 4: Die Berechtigungen korrekt einstellen.

Nach dem Klick auf OK werden die Rechte gesetzt und die Datenwiederherstellung ist abgeschlossen. Nun melde ich mich als Benutzer walter an und stelle fest, dass alles korrekt funktioniert.

Die neuesten Meldungen aus diesem Weblog findest du unter 'Freie Software News'.
_

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nachdem ich vergeblich nach einer Lösung gesucht habe und die Daten unbedingt entpacken musste:
Das u.a. Script in eine Datei kopieren. Pfad anpassen. Speichern.
Ausführbar machen.
In der Kommandozeile ausführen.
-------------------
#!/bin/sh

for i in `find /home/verz/`; do
test -r $i || continue
echo $i # Wenn erwünscht Kontrolle damit was auf dem Schirm passiert
bzip2 -d $i
done
-------------------

angler hat gesagt…

Danke für den Tipp!

Anonym hat gesagt…
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