Sonntag, 29. Juni 2008

OpenSuse 11.0: Erster Erfahrungsbericht

Vor ein paar Tagen scheiterte ich mit der Installation von OpenSuse 11, weil offensichtlich beim Download nicht alles einwandfrei geklappt hat (siehe Blog). Die Überprüfung der frisch gebrannten DVD lieferte Fehlermeldungen. Doch nun habe ich einen neuen Versuch unternommen, die ISO-Datei noch einmal heruntergeladen, eine DVD erstellt und auf meinem Gericom Notebook installiert.

Die Installation
Für die Installation habe ich das Notebook per Kabel an den DSL-Router (Internet) angeschlossen und OpenSuse in eine freie Partition installiert, damit das vorhandene OpenSuse 10.3 unberührt bleibt. Beim Erscheinen des Startbildschirmes wählte ich gleich die Sprache und die Bildschirmauflösung. Danach ging alles erfreulich schnell.

Etwas erstaunt war ich über den Vorschlag, das Benutzerpasswort auch als Rootpasswort zu verwenden und habe diese Option sofort deaktiviert. Alles andere war mit den Standardeinstellungen bereits für meine Bedürfnisse erfüllt. Die Grafikkarte ATI Radeon HD 2600 wurde ohne mein Zutun problemlos erkannt, die Treiber automatisch installiert und die höchste Auflösung übernommen. Nach 30 Minuten war OpenSuse 11.0 mit der Standardinstallation einsatzbereit.

Erste Eindrücke
Die Installation mit dem neuen, ansprechend gestalteten Assistenten ist einfacher und schneller geworden. Die Hardware wurde problemlos erkannt und die dafür nötigen Treiber installiert. Die madwifi-Treiber und Kernelmodule habe ich heute (30. Juni 2008 installiert (standen bei der ersten Installation noch nicht zur Verfügung). Der gesamte Bootvorgang scheint weniger Zeit zu benötigen. In 70 Sekunden ist mein Notebook vom Drücken des Einschaltknopfs über das Login und den Desktopaufbau arbeitsbereit.

Das Anfügen der Community Repositories klappte auf Anhieb und nach Installation der Codecs (w32-codec-all, k3b-codecs) und der Applikationen (VCL, MPlayer, und deren Firefox-Plugins) waren auch die Multimedia-Funktionen sofort bereit.

Deutlich schneller ist nun auch die Paketverwaltung und der Update-Vorgang. Die Programme starten nach meinem Eindruck ebenso in kürzerer Zeit.

Einen Fehler entdeckte ich beim Firefox. Beim Anklicken des Lesezeichen-Managers erschien nur ein winzig kleines Fenster ohne Inhalt. Nach einem Update (in Yast statt des Häkchens das Update-Symbol setzen) war dieser Fehler behoben, der Lesezeichen-Manager erschien in gewohnter Form.

Stand 30. Juni 2008:
Bis jetzt funktioniert alles bestens, nachdem ich nun auch die Kernelmodule und den madwifi-Treiber installieren konnte bin ich begeistert! Praktisch alles läuft schneller in der Version OpenSuse 11.0. Am eindrücklichsten zeigt sich das beim Paketmanager (Installationsprogramm).

Atheros WLAN mit OpenSuse 11 installieren:
Siehe dazu den Bericht Atheros WLAN mit OpenSuse 11 installieren.

ATI-Grafik-Treiber installieren:
Siehe dazu den Bericht: OpenSuse 11.0, Installation, ATI-Grafikkarte

Java installieren:
Siehe dazu den Bericht OpenSuse 11.0, Installation, Java

Zattoo unter OpenSuse 11.0:
Siehe dazu den Bericht Zattoo unter OpenSuse 11.0 installieren.

Google Earth unter OpenSuse 11.0:
Siehe dazu den Bericht: OpenSuse 11.0 Google Erath installieren.

Installation der Multimedia-Codecs und -programme,
die mit OpenSuse nicht mitgeliefert werden:

Siehe dazu Post: Nicht mitgelieferte Codecs und Formate installieren.

TV-Browser installieren:
Das Programm TV-Browser ist eine OpenSource-Applikation, ähnlich einer TV-Programm-Zeitschrift mit unzähligen Funktionen und Annehmlichkeiten. Der TV-Browser wird mit der Distribution mitgeliefert und kann über YaST leicht installiert werden: YaST / Software installieren oder löschen / Im Suchfeld tb-browser eigeben / in der Ergebnisliste bei tvbrowser das Häkchen setzen und Akzeptieren wählen. (Homepage TV-Browser).

Installation und Konfiguration von KBackup
Siehe Bericht: OpenSuse 11.0, Installation, KBackup
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