Dienstag, 24. Juli 2007

Miro open-source video platform - enorm wichtig!

Microsoft blickt bis heute auf einen beispiellosen wirtschaftlichen Erfolg zurück. Dieser hat den Mitbegründer und langjärigen CEO Bill Gates für lange Zeit zum reichsten Mann der Welt gemacht. Sein Vermögen wird inzwischen auf 50 Milliarden Dollar geschätzt. Der Gewinn von Microsoft betrug 2006 über 14 Milliarden Dollar. Dies bedeutet in erster Linie Macht. Ein Teil dieser Macht - und damit auch viel Geld - muss Microsoft heute dafür verwenden, die freie Marktwirtschaft auszuhebeln.

Unmengen Geld investierte Microsoft in das Bestreben, die gesamte Welt in die Abhängigkeit seiner Produkte zu treiben. Das ist sehr gut gelungen. Vielleicht aber nicht gut genug. Denn es gibt Menschen, die denken ein bisschen weiter als andere. Sie konsumieren nicht kritiklos alles was schön und bunt daherkommt, sondern bewegen sich kritisch, mit offenen Augen und Ohren in einem Markt, der immer grösser und schneller wird. So schnell, dass die Kontrollen weit hinterher hinken.

Und es gibt Menschen, deren Lebensinhalt nicht aus reiner Profitgier besteht, die bereit sind zu teilen, anderen eine Chance einzuräumen und Globalisierung nicht als einseitige Ausbeutung verstehen. Zu diesen gehören z.B. diejenigen, welche ihre Arbeit in den Dienst von Open Source Projekten stellen.

Dazu gehört die Participatory Culture Foundation. Sie bieten einen Media-Player an, der sowohl unter Windows, wie auch Mac OS und Linux funktioniert, den Miro-Media-Player, der zuvor Democracy Player hiess. Dieser Player kann gratis heruntergeladen und verwendet werden. Ich habe ihn unter OpenSuse 10.2 installiert und er funktionierte auf Anhieb. Der Player spielt alle von mir verwendeten Videoformate. Mit ihm kann man bequem Video Podcast Channels einlesen und die Videos abspielen.

Wichtiger aber ist der Leitgedanke dieser Non Profit Organisation. Der Player unterstützt offene Standards.

Miro Media Player

Miro Media Player

Links:
Wikipedia: Miro Media Player
Deutsche Webseite: Democraty Player
Heise Online: Mit “Miro” demokratisch fernsehen

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